Cannabidiol Guide

CBD Guide – Alles was Du wissen musst

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KURZINFO

Bei Cannabidiol (CBD) handelt es sich um ein Cannabinoid aus der weiblichen Hanfpflanze (Cannabis). Im Gegensatz zum THC, dem anderen und gleichzeitig psychoaktiveren Hauptbestandteil des Cannabis, wird man durch den Konsum von CBD nicht high. Die Wirkung von CBD ist entspannend bis angstlösend und kann zudem entzündungshemmend sein. So kann CBD bei Stress, Schlafstörungen und zur Schmerztherapie eingesetzt werden. Auch Sportler können von einer Supplementation profitieren, um die Regeneration zu verbessern und die Performance zu erhöhen.

Du suchst nach einer Substanz, die Dir all die positiven Effekte eines Joints gibt, ohne einen Joint zu rauchen?

Und das alles auch noch ganz legal?

Dann bist Du jetzt an der richtigen Stelle.

Die Rede ist von CBD, einem isolierten Bestandteil der Cannabispflanze, der mit einer ganzen Reihe von positiven Eigenschaften in Verbindung gebracht wird.

CBD ist mittlerweile in unzähligen Produkten wie Kapseln, Tropfen, Mundspray und sogar Lebensmitteln erhältlich.

In diesem Artikel erfährst Du, wie CBD wirkt, wie Du es am besten einnimmst, welche Dosierung für Dich optimal ist und welche Produkte ihr Geld wert sind.

Das musst Du über CBD & THC wissen

Cannabidiol (CBD) ist eine der vielen natürlich vorkommenden Verbindungen (sogenannte Cannabinoide) , die in der Cannabisblüte gefunden werden, einer Pflanze, die bereits seit tausenden von Jahren zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt wird.

CBD ist eng verwandt mit einem anderen aktiven Cannabinoid, dem sogenannten Tetrahydrocannabinol (THC).

THC ist die Verbindung, die das High verursacht, für das Cannabis bekannt ist.

Sowohl CBD als auch THC haben weitreichende therapeutische Eigenschaften.

Im Gegensatz zu THC bewirkt CBD jedoch nicht, dass Du Dich „stoned“ oder „high“ fühlst.

Das liegt daran, dass CBD und THC auf unterschiedliche Weise an verschiedenen Rezeptoren im Gehirn und im Körper wirken.

CBD kann die psychoaktiven Wirkungen von THC abschwächen und sogar neutralisieren, je nachdem, wie viel von welchem Wirkstoff konsumiert wird.

Warum solltest Du CBD konsumieren, wenn Du nicht high wirst, fragst Du Dich?

Ganz einfach:

Viele Menschen wünschen sich die gesundheitlichen Vorteile von Cannabis ohne das High.

Die psychoaktive Wirkung des THC wird von manchen als negativ wahrgenommen, da es bei akuten Konsum zu Herzrasen, Schwindel oder Angstzuständen kommen kann – ganz abgesehen davon, dass der Besitz von THC noch weitgehend illegal ist.

Die stärkere psychoaktive Wirkung von THC im Vergleich mit CBD wird auch in wissenschaftlichen Untersuchungen deutlich:

In einer Studie wurden 16 Teilnehmern entweder eine orale Dosis von 10 mg THC, 600 mg CBD oder ein Placebo verabreicht.

Die Verabreichung von THC war mit Angstzuständen, Dysphorie, positiven psychotischen Symptomen, körperlicher und geistiger Sedierung, subjektiver Intoxikation und einer Erhöhung der Herzfrequenz verbunden.

Es gab keine Unterschiede zwischen CBD und dem Placebo, weshalb die Autoren schlussfolgerten, dass CBD sicher und gut tolerierbar ist. [Santos et al.]

Die Tatsache, dass CBD sowohl therapeutisch wirksam, nicht-toxisch, nicht illegal und nicht auf die gleiche Weise psychoaktiv wirkt wie THC, macht es vor allem für diejenigen attraktiv, die Cannabis ohne jegliche Risiken ausprobieren wollen.

Das Beste daran?

Du musst es nicht rauchen, da CBD mittlerweile in unzähligen Darreichungsformen verfügbar ist.

Aber wie funktioniert CBD eigentlich genau?

Das erfährst Du im nächsten Abschnitt.

Wie funktioniert CBD?

Dein Körper hat ein sogennantes Endocannabinoid-System.

Der Name kommt, wie Du wahrscheinlich schon vermutest, durch die Wirkstoffe der Cannabispflanze (Cannabinoide), die auch zur Entdeckung dieses Systems geführt haben.

Die verschiedenen Cannabinoide (CBD und THC) können dabei auf unterschiedliche Weise mit Deinem Endocannabinoid-System reagieren, indem sie an unterschiedliche Cannabinoid-Rezeptoren (CB1 und CB2) andocken und deren Wirkung verstärken.

CBD kann verhindern, dass die CB1- und CB2-Rezeptoren übermäßig aktiviert werden, wodurch die Auswirkungen von Stress, der durch diese Rezeptoren vermittelt wird, reduziert werden kann. [Laprairie et al.]

Das Endocannabinoid-System spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Regulierung Deines Energielevel, Deiner Stimmung, Deiner Darm- und Immunaktivität, Deines Blutdrucks und wie Du Schmerzen – aber auch Hunger, wahrnimmst.

Bei einer Krankheit wird dieses System aus dem Gleichgewicht gebracht.

Deshalb liegt es natürlich nahe, dass die Beeinflussung des Endocannabinoid-System durch den Konsum von Cannabis – speziell CBD – therapeutisches Potenzial haben könnte.

Schauen wir uns an dieser Stelle deshalb die möglichen Wirkungsbereiche von CBD etwas genauer an:

CBD Wirkung

Weniger Stress

Wenn es etwas gibt, was schlechter für Muskelaufbau, Performance, Wohlbefinden und Gesundheit ist, dann ist es eins:

Stress.

Stress führt zu erhöhten Cortisolleveln, die unter chronischen Bedingungen zu einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Risiken führen.

Wie Du Stress mit diesen Biohacks reduzierst, kannst Du hier nachlesen.

Aber könntest Du zusätzlich CBD supplementieren?

Wie sich herausstellt, ist CBD ein wirksames Mittel, um Stress zu reduzieren, denn das Endocannabinoid-System spielt eine entscheidende Rolle bei der Stressregulierung. [Riebe et al.] [Gorzalka et al.]

Weniger Stress = anaboler = mehr Muskelwachstum.

Das ist schon mal klar.

Aber was sagen die Studien bei einer akuten CBD-Supplementierung?

Leider wurden hier bisher größtenteils Studien mit Patienten durchgeführt, die unter der stärksten Form von Stress leiden: Angst.

Du sagst vielleicht:

Markus, wer hat heutzutage schon noch Angst, schließlich müssen wir nicht mehr gegen Säbelzahntiger kämpfen.

Da hast Du Recht, aber die Zahlen sagen etwas anderes aus:

Weltweit leiden ca. 284 Millionen Menschen an einer Angststörung. [Ritchie et al.]

Ganz abgesehen von einer Angsstörung, ist Angst zu haben ist ganz natürlich und normal.

Kann CBD Dir dabei helfen, wenn Du in der Krise steckst?

Leider sind die Ergebnisse der Studien noch nicht eindeutig genug:

CBD konnte mit einer Dosierung von 300 mg am Tag die Angst aufgrund von Stress nach einer öffentlichen Rede und mit 600 mg während einer öffentlichen Rede reduzieren. [Zuardi et al.] [Bergamaschi et al.]

Bei 72 psychiatrischen Ambulanzpatienten verbesserte CBD, mit einer Dosierung von 25 mg pro Tag, eingenommen morgens nach dem Frühstück, die Angstwerte bei 79% der Patienten! [Shannon et al.]

Bei Probanden mit oder ohne chronische Angstzustände wurde die akute Anwendung von CBD vor belastenden oder Angst auslösenden Situationen (abgesehen von öffentlichem Sprechen) in mehreren Studien untersucht.

Leider sind die Ergebnisse der Studien laut einem Review insgesamt inkonsistent und es ist unklar, ob Patienten, die CBD vor nicht öffentlichen, Angst auslösenden Ereignissen einnehmen, eine wirksame Strategie darstellen. [White]

Die Unterschiede in den CBD-Dosen, Herstellern, Verabreichungswegen, Dauer zwischen CBD-Dosierung und Stressor, Gesamtbewertungszeiten, Angstbewertungsskalen und Stressoren können ebenso wie die kleinen Stichprobengrößen eine Heterogenität hervorrufen. [White]

Eine andere Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die aktuelle Evidenz darauf hindeutet, dass CBD ein beträchtliches Potenzial zur Behandlung multipler Angststörungen besitzt, wobei die chronischen und therapeutischen Auswirkungen in relevanten klinischen Populationen weiter untersucht werden müssen. [Blessing et al.]

CBD kann Dir also dabei helfen Stress zu reduzieren und Dich in einen entspannten Zustand bringen.

Perfekt also, um die Regeneration zu verbessern und die Proteinsynthese ungestört ihre Arbeit verrichten zu lassen.

Ob CBD ein wirksames Mittel ist, um stärkere Angstzustände zu beseitigen, ist noch nicht klar.

Hier musst Du selber herausfinden, ob und wie CBD bei Dir wirkt.

Genau wie bei der Einnahme von 5-HTP sollte man bei ernsthaften Problemen zusätzlich einen Arzt konsultieren, mit dem man sein Vorhaben besprechen kann.

Appetitreduzierung

Den Konsum von Cannabis wird in der Regel schnell mit einer Gewichtzunahme assoziiert.

Und ich bin sicher, auch Du hast dieses Bild vor Augen:

„Stoner“, die bei ihrem Rausch so ziemlich alles aufessen, was der Kühlschrank gerade zu bieten hat.

Aber stimmt das? Führt der Kosum von Cannabis zu einer Gewichtszunahme?

Eher nicht.

Denn wenn man sich die meisten Cannabiskonsumenten anschaut, dann sind diese meistens extrem dünn.

Auch eine Studie konnte bestätigen, dass Fettleibigkeit bei Cannabiskonsumenten, die mindestens drei mal pro Woche rauchen, niedriger ist, als bei Nichtkonsumenten. [Strat et al.]

Allerdings bedeutet dies nicht, dass der Konsum von Marijuana die Fettverbrennung beschleunigt.

Es deutet vielmehr darauf hin, dass Cannabiskonsumenten lieber rauchen, anstatt mehr zu essen, weshalb Menschen, die mit dem Rauchen aufhören, in der Regel sehr viel zu nehmen.

Das im Cannabis enthaltende CBD könnte aber auch die appetitsteigernde Wirkung des THC reduzieren – zumindest geht eine appetitreduzierende Wirkung und Gewichtsreduzierung durch CBD aus Studien hervor. [Sands et al.] [Pagotto et al.]

Eine andere Studie brachte Marihuanakonsum mit niedrigeren Insulinleveln beim Fasten und geringeren Taillenumfang in Verbindung. [Penner et al.]

Und wie bereits schon erwähnt, reduziert das CBD in Cannabis Deine Stresslevel.

Wenn Du zu den Personen gehörst, die unter Stress mehr essen, um diesen zu kompensieren, kannst Du CBD auf jeden Fall zur Stressreduzierung und Appetitunterdrückung ausprobieren.

Während einer Diät klingt die Verwendung von CBD deshalb schon mal vielversprechend.

Besserer Schlaf

Gesunder Schlaf ist mit einer der wichtigsten Faktoren für Wohlbefinden und Gesundheit.

Millionen von Menschen leiden jedoch unter Schlafstörungen.

Cannabis sativa L. wird seit der Antike zur Behandlung von Schmerzen und Schlafstörungen verwendet.

Da CBD neben THC der Hauptbestandteil der Cannabispflanze ist, kann man davon ausgehen, dass eine CBD-Einnahme vor dem Schlafengehen einen positiven Effekt hat.

Ein Review untersuchte die Auswirkungen von THC und CBD auf den Schlaf. [Russo et al.]

Die Schlaflaborergebnisse deuteten auf eine leicht aktivierende Wirkung von CBD und eine leichte Restsedierung mit THC-überwiegenden Extrakten hin.

Die bisherigen Erfahrungen mit dem CBD-Produkt Sativex, in zahlreichen Phase-I-III-Studien an 2000 Probanden mit einer Expositionsdauer von 1000 Patientenjahren, zeigen eine deutliche Verbesserung der subjektiven Schlafparameter bei Patienten mit einer Vielzahl von Schmerzzuständen mit einem akzeptablen Nebenwirkungsprofil.

In bis zu vier Jahre dauernden Studien zur Sicherheitsverlängerung, in denen 40-50% der Probanden eine gute oder sehr gute Schlafqualität erreichten, wurde keine Toleranz gegenüber Schmerz- oder Schlafstörungen durch Sativex oder die Notwendigkeit von Dosiserhöhungen festgestellt. [Russo et al.]

Hier sollte aber noch erwähnt werden, dass Sativex ein Produkt ist, was eine 1:1 Kombination aus CBD und THC enthält.

In Studien, die ausschließlich CBD verwendeten, konnte mit 25 mg CBD in Kapselform der Schlaf im ersten Monat verbessert werden – allerdings verschwand der Effekt mit der Zeit. [Shannon et al.]

Eine Untersuchung mit Epilepsiepatienten konnte mit 160 mg CBD eine Verbesserung des Schlafs nachweisen. [Carlini et al.]

In Anbetracht der Tatsache, dass Du sehr wahrscheinlich nicht an Epilepsie leidest, musst Du die Dosierung für Dich selber herausfinden und anpassen – siehe dazu auch den Abschnitt Einnahme und Dosierung.

Wenn Du daran interessiert bist, CBD zu nutzen, um Deinen Schlaf zu verbessern, kannst Du CBD auch noch zusätzlich mit anderen Supplementen kombinieren.

Mehr Performance

Während CBD keine leistungssteigernde Substanz wie zum Beispiel Creatin ist, kann eine Supplementation für Sportler trotzdem von Vorteil für die Performance sein.

Mit CBD kannst Du nämlich ganz einfach Deine Regeneration verbessern.

Die Verwendung von CBD-Produkten zur Erhöhung der sportlichen Leistungsfähigkeit nimmt deshalb stark zu.

Wenn Cannabis zur Schmerztehrapie eingesetzt wird, liegt außerdem die Vermutung Nahe, dass man sich dies beim Sport zu Nutzen machen könnte.

Einen Joint vor dem Training zu rauchen, solltest Du vermeiden.

Aber könntest Du CBD einnehmen um die Schmerztoleranz beim Training zu verringern?

Möglich wäre es.

Du kannst das Ganze auch noch weiter treiben und einfach ein paar CBD-Tropfen zu Deinem Pre-Workout-Booster mit Koffein stacken und gucken, ob Du weniger Schmerzen empfindest.

Koffein setzt ebenfalls die Schmerzgrenze herab.

Nebenwirkungen

Bei hohen Dosierungen kann es zu Schläfrigkeit kommen. Außerdem wurden bei manchen Studienteilnehmern Magen-Darm-Beschwerden beobachtet.

Wie sonst auch sind Nebenwirkungen individuell bedingt.

Du musst selber rausfinden, welche Dosierung Du am besten verträgst.

Richtlinien zu den Dosierungen bei verschiedenen Anwendungsgebieten findest Du im nächsten Abschnitt.

Ansonsten gilt CBD als sicher und führt nicht zu einer Abhängigkeit. [WHO]

Einnahme und Dosierung

Die Herstellung und der Verkauf von CBD-Produkten hat in den letzten Jahren neue Rekorde erreicht.

Du kannst es rauchen, Du kannst es vapen und Du kannst es oral durch die Einnahme von Tabletten, Tropfen, Sprays oder Kapseln einnehmen oder auf die Haut auftragen.

Je nachdem, in welcher Form CBD kosumiert wird, kann die Wirkung selbst bei gleicher Dosierung sehr unterschiedlich ausfallen.

Außerdem reagieren Menschen unterschiedlich auf Cannabiskonsum, weshalb es keine optimale Dosierung für alle gibt.

Die richtige Dosierung für Dich zu finden, kann also eine kleine Herausforderung werden.

Aber kein Problem – hier sind ein paar Richtlinien, an die Du Dich halten kannst:

Die in Studien wirksamen Dosierungen reichen von 25 bis 1000 mg am Tag.

Hierbei sollte beachtet werden, dass CBD hauptsächlich bei Patienten mit schwerwiegenden Krankheitsbildern eingenommen wurde.

So kam eine 1000 mg Dosierung bei Schizophreniepatienten zum Einsatz. [McGuire et al.]

Um Stress zu reduzieren sind Dosierungen von 300 bis 400 mg am Tag verwendet worden.

Eine Studie konnte mit 300 mg Stress bzw. Angst reduzieren – 100 mg und 900 mg brachten aber keinen Effekt. [Zuardi et al.]

Hier wird deutlich, dass mehr nicht unbedingt besser ist.

Bei Schlafstörungen reichten die Dosierungen von 25 bis 160 mg.

Du siehst, die Dosierungen sind sehr unterschiedlich.

Wenn Du noch keine Erfahrungen mit Cannabis hast, kannst Du zuerst mit einer kleineren Dosierung anfangen – 1 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht – und beobachten was passiert.

Wenn Du nach einer Woche keine Wirkung erfährst, kannst du die Dosierung erhöhen.

Sobald eine Wirkung eintritt, sollte die Dosis nicht weiter erhöht werden.

Was ebenfalls eine Rolle bei der Wirkung spielt, ist, in welcher Form Du CBD einnimmst.

Beim Rauchen und Vapen kann die Wirkung bereits nach Sekunden bis Minuten eintreten und 2-3 Stunden anhalten.

Dadurch, dass die Wirkstoffe über die Lunge aufgenommen werden und direkt ins Gehirn gelangen, ist diese Methode die schnellste um eine direkte Wirkung zu erfahren.

Der Vorteil von vapen ist, dass es dadurch nicht zu einer Schädigung der Lunge kommt, wie es beim Rauchen der Fall ist.

Öle können ebenfalls gevaped werden.

Bei der oralen Einnahme von Kapseln oder Tabletten müsen die Cannaboide erst über den Magen aufgenommen werden, wodurch es ein bis drei Stunden dauern kann, bis die Wirkung einsetzt. Dafür kann diese 6 bis 12 Stunden anhalten.

Umso mehr vorher gegessen wurde, umso länger dauert es bis zum Wirkungseintritt.

Bei der sublingualen Einnahme (unter der Zunge) tritt die Wirkung über die Blutgefäße nach 15 bis 60 Minuten ein und kann bis zu 6 Stunden anhalten.

Hierbei ist darauf zu achten, dass man mindestens eine Minute wartet, bevor man ein Öl oder Spray runterschluckt, auch wenn der Geschmack nicht gerade angenehm ist.

Direkt vor und nach der Einnahme sollte außerdem nichts gegessen werden.

Bei der transdermalen Anwendung durch auf die Haut aufgeklebte Pflaster, soll der Wirkstoff konstant in den Blutkreislauf abgegeben werden.

Die Wirkung kann nach 15 bis 60 Minuten eintreten und 6 bis 12 Stunden anhalten

Bei der Verwendung von Cremes – sogenannten Topicals – kommt es nicht zu einer Aufnahme in den Blutkreislauf.

Sie besitzen eine schmerzlinderne Wirkung und können Entzüdungen lindern.

Anwender berichten teilweise von einer schnellen Wirkung nach 10 bis 15 Minuten – natürlich ist dies aber vom Krankheitsbild abhängig.

CBD kaufen – Worauf Du achten musst und warum Du CBD nicht bei Amazon bestellen kannst

Bei den unzähligen CBD-Produkten ist es schwer den Überblick zu behalten und ein gutes Produkt zu finden.

Wenn Du CBD zum ersten Mal ausprobieren willst, empfehle ich Dir, mit einem CBD-Öl zu supplementieren.

Hier ist warum:

Im Gegensatz zum Konsum von Blüten ist der Wirkstoff mit einem Öl besser dosierbar und es geht zudem weniger verloren.

Die Öle müssen jedoch direkt aus der Blüte gewonnen werden und eine gute Qualität aufweisen.

Zudem solltest Du nicht auf ein reines CBD-Isolat setzen.

Besser ist ein sogenanntes Vollspektrum-CBD-Öl, was neben CBD auch noch andere Cannabinoide enthält und deshalb eine höhere biologische Wirksamkeit als reine, isolierte CBD-Produkte aufweist.

Die höhere biologische Wirksamkeit eines Pflanzenstoffgemisch ist in der Cannabis-Forschung auch als sogenannter “Entourage-Effekt” bekannt.

Ich empfehle die Produkte der Firma BioBloom.

Des Weiteren solltest Du keine CBD-Produkte über amazon beziehen, da amazon den Verkauf von CBD verboten hat.

Hierunter fallen:

  • Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die Tetrahydrocannabinol, Cannabidiol oder andere Cannabinoide enthalten
  • Öle und Pasten, die Tetrahydrocannabinol, Cannabidiol oder andere Cannabinoide enthalten
  • Vollspektrumextrakte aus Hanf, wie Extrakte aus Hanfblüten, Hanfblättern oder Hanfstängeln
  • Marihuana und Cannabis (inkl. Pflanzenteile bzw. Harze die kein THC enthalten)

Produkte, die über die Amazon-Suche zu CBD gefunden werden, haben meist nur irreführende Bezeichnungen wie “Hanföl” und enthalten kein CBD.

Fazit

CBD ist neben THC ein weiterer wirksamer Hauptbestandteil der Cannbispflanze, der jedoch mit einer ganz anderen Wirkung aufzuwarten scheint.

CBD wirkt entspannend und kann sogar die psychoaktive Wirkung von THC reduzieren.

Der Grund dafür ist, dass CBD auf andere Rezeptoren im Körper wirkt.

Dadurch können Stress und sogar Angstzustände reduziert, Schlafprobleme beglichen und die Regeneration verbessert werden.

Besonders Personen, die von der positiven Wirkungen von Cannabis profitieren wollen, ohne dabei high zu werden, können CBD verwenden.

Wenn man durch ein bisschen experimentieren die richtige Dosierung für sich gefunden hat, dann steht der legalen Verwendung von Cannabisprodukten und deren postiven Wirkung nichts mehr im Weg.

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