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Die Wahrheit über gesunde Ernährung: Gesund sein und abnehmen [9 Biohacks]

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Gesunde Ernährung und die “beste Diät”.

Das sagenhafte Rätsel des Homo Sapiens im 21. Jahrhundert:

Kann zum Mond fliegen, aber weiß nicht, was er essen soll, um gesund zu sein.

Diejenigen, die angeblich eine gesunde Ernährung gefunden haben, scheinen jedoch alle Karten in der Hand zu haben und immens zu profitieren:

Perfekte Gesundheit und Leistungsfähigkeit, maximaler Fettabbau und ewige Jugend – eine Art Heilversprechen aufgrund einer bestimmten Ernährungsweise also.

Das klingt alles ziemlich gut, wenn Du mich fragst.

Was ist mit Dir?

Suchst Du noch oder hast Du schon gefunden?

Brauchst Du einen weiteren Beitrag, der Dir sagt, dass Du Vollkorn, Obst und Gemüse essen, Zucker meiden sowie alle tierischen Produkte (außer Milcherzeugnisse) nur in Maßen genießen sollst?

Klar!

Die „10 Regeln der gesunden Ernährung“.

Guter Witz.

Wenn gesunde Ernährung nach ein paar praktikablen Regeln funktionieren würde, dann würde jeder gesund, schlank, muskulös und in alle Ewigkeiten unsterblich sein.

Die Realität?

Ist eine andere:

Ernährung ist ein lukrativer Wirtschaftszweig, den es gilt möglichst immer weiter anzukurbeln.

Denn seien wir ehrlich:

Es ist schon irgendwie etwas merkwürdig, dass es für fast jeden neuen Ernährungstrend immer stets die passenden Produkte gibt, oder?

Du hast keine Lust mehr darauf den Dogmen anderer ausgesetzt zu sein?

Du willst endlich wirkliche Erfolge aufgrund Deiner Ernährungsumstellung sehen?

In diesem Post decke ich alle Mythen & Wahrheiten rund um das Thema gesunde Ernährung auf.

Ich gebe Dir außerdem eine Biohacking-Anleitung, mit der Du für Dich selber die richtige Diät findest und gleichzeitig auch noch gesund abnehmen kannst.

Klingt schmackhaft?

Dann lass uns starten.

Was ist gesunde Ernährung – Gibt es die beste Diät?

Kurze Antwort:

Nein.

Eine Diät, die uns alle gesund und schlank zugleich macht, gibt es nicht.

Falls Du auf der Suche nach einem Ernährungsplan mit Rezepten bist, der für alle gilt, dann muss ich Dich leider an dieser Stelle enttäuschen.

Ein solcher Plan existiert nicht.

Die Wahrheit ist:

Gesunde Ernährung ist individuell.

Das Problem:

Viele, die für sich selbst die beste Diät gefunden haben, denken oft ihr Ansatz funktioniert für alle und schreiben dies natürlich ganz groß als allgemein gültiges Konzept an die Tafel – nicht zu vergessen, dass die meisten Diätempfehlungen reines Marketing sind.

Wenn Du die gesunde Ernährung für Dich finden oder gesund abnehmen willst, dann klicke hier zum Ende des Artikels.

Ich werde Dir hier zunächst die meisten Konzepte und Problematiken der gesunden Ernährung auf einen kurzen Blick zeigen und somit auch, dass es keine allgemeingültige Empfehlungen für eine gesunde Ernährung geben kann.

Gesunde Ernährung: Neue Religion und endlose Marketingkampagne des 21. Jahrhunderts?

Wenn Du Dich schon ein mal über gesunde Ernährung und die angeblich beste Diät informiert hast, sind die Chancen groß, dass Du auf tausend verschiedene Ansätze und Meinungen gestoßen bist.

Es herrscht mittlerweile ein regelrechter Glaubensstreit, welche Ernährung jetzt die beste für Gesundheit, zum Abnehmen, für den Muskelaufbau, für das Klima oder für die Ethik ist und wonach unsere Vorfahren ja auch ganz bestimmt gelebt haben müssen.

Bis zum derzeitigen Zeitpunkt wissen wir jedoch scheinbar noch nicht, was eine gesunde Ernährung (im Sinne eines allgemeingültigen Konzepts) ist – wir können nur eins:

Glauben.

Ernährung ist so mit der Zeit zu einer Art Religion geworden.

Du bist, was Du isst und – viel wichtiger – was Du nicht isst.

Genau wie Religion versprechen bestimmte “Ernährungsgebote” Heilversprechen, Absolution, Zusammengehörigkeit und Selbstvergewisserung.

Durch eine bestimmte Ernährung drücken wir unsere persönliche Weltanschauung und unseren Lifestyle aus und viele wollen andere möglichst davon überzeugen.

Wir grenzen uns dadurch auch von anderen ab, was bekanntlich zu Meinungsverschiedenheiten führen kann.

Frei nach dem Motto: „Mach genau das Gegenteil von dem, was die anderen sagen“, haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Gruppierungen gebildet, die allesamt ihr Konzept für die beste Diät halten.

Man kann dieses heutzutage besonders an der Diskussion, ob wir nun Fleisch essen sollten oder nicht, erkennen.

So sind Veganer zum Beispiel der Ansicht, dass eine Ernährungsform auf rein pflanzlicher Basis eine gesunde Ernährung für uns Menschen darstellt oder führen diese zumindest aus ethischer Überzeugung aus.

Eine derzeitige Gegenbewegung – sogenannte Karnivoren (die früher zum Großteil laut eigenen Angaben selber vegan waren) – sind dagegen der Meinung, dass es bei einer veganen Ernährungsweise zu Mangelerscheinungen kommt, die sie selber während ihrer Zeiten als Veganer am eigenen Leib erfahren konnten.

Ihre Medizin: rohes Fleisch.

Diese Form der Ernährungsweise basiert auf der sogenannten „Primal Diet“, die durch den amerikanischen Ernährungswissenschaftler Aajonus Vonderplanitz populär wurde.

Du sagst vielleicht:

„Ok, lass’ doch jeden Essen was er will – Primal Diet oder halt vegan.“

Und ich gebe Dir Recht, aber siehe selbst, dass sich dies in der Praxis scheinbar nicht immer als ganz so einfach erweist:

Doch woran liegt es, dass viele Menschen beim Thema Ernährung so emotional reagieren?

Dies ist ganz einfach zu erklären:

Mit Ernährung verbinden wir Emotionen und ein gewisses Gemeinschaftsgefühl.

Essen ist Persönlichkeit.

Du bist, was Du isst.

Und wer die Ernährung eines anderen (oder einer anderen Gruppierung) kritisiert, der kritisiert andere persönlich.

Ob wir nun Pflanzen oder Tiere essen sollten, ist jedoch nur ein kleiner Bruchteil der Diskussion über die gesunde Ernährung.

Denn auch unter den Makronährstoffen selbst (die Bestandteile von Lebensmitteln in Form von Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten) ist man sich längst nicht einig, was nun gesund ist oder nicht.

Man hört das Fette ungesund sind und wenig später sind es dann doch wieder die Kohlenhydrate.

„Low Carber“ wollen Dir weiß machen, dass Du nie wieder Kohlenhydrate essen darfst und schon gar nicht abends, weil Insulin Dich ansonsten über Nacht dick macht, was aber nicht stimmt.”

Und selbst wenn Du Dich dann endlich für einen der „besseren“ Nährstoffe entscheiden konntest, gibt es trotzdem noch diverse Tücken.

So ist das Fett in Butter angeblich schlecht und das in Margarine ist zu bevorzugen.

Oder: die Kohlenhydrate aus dem vollen Korn sind besser als die aus Weißmehlprodukten.

So empfiehlt die DGE (deutsche Gesellschaft für Ernährung) zum Beispiel Vollkorn zu bevorzugen.

Andere wiederum sagen, dass nur der Gesamtkalorienbedarf zählt und wir doch einfach nur weniger essen müssen.

Doch wir wissen doch eigentlich: Eine Kalorie ist nicht gleich eine Kalorie.

Kalorien sind nur eine Maßeinheit, bei der ein Lebensmittel zu Asche verbrannt wird, was somit nicht komplett auf den menschlichen Organismus übertragbar ist.

Diese Mythen und Irrtümer werden sich jedoch über die Jahrzehnte immer und immer wieder wiederholen.

Ob es nun ein bestimmter „ungesunder“ Makronährstoff oder eben das Märchen von den Kalorien ist – irgendjemand muss immer für Zivilisationskrankheiten und die Fettleibigkeit unserer Gesellschaft verantwortlich gemacht werden.

Vor nicht all zu langer Zeit konnte man noch lesen: „Kohlenhydrate – Früher Dickmacher heute Fitmacher“ während gleichzeitig dem Fett der schwarze Peter in die Schuhe geschoben wurde und man in den Supermarktregalen nur noch fettreduzierte Nahrungsmittel finden konnte.

Ein paar Jahre später galten die Kohlenhydrate dann wieder als Dickmacher, damit auch ordentlich Low-Carb-Produkte verkauft werden konnten.

Hier ein Werbespot, wie angeblich gesunde Ernährung schon damals vermarktet wurde.

Butter galt als schlecht, weil Produkte aus pflanzlichen Ölen verkauft werden sollten:

Wenn wir also heute über gutes und schlechtes Essen reden, dann herrscht bei den meisten Leuten aufgrund dieser jahrzehntelangen Propaganda regelrechtes Schwarz-Weiß-Denken:

Spinat ist gut für Dich.

Eier sind schlecht für Dich.

Margarine ist gut für Dich.

Butter ist schlecht für Dich.

Kohlenhydrate sind schlecht für Dich.

Fette sind schlecht für Dich.

Chia-Samen sind gut für Dich.

Zucker und Weißmehl sind schlecht für Dich.

Vollkorn ist gut für Dich.

Milch ist schlecht für Dich.

Pflanzliche Fette sind gut für Dich.

Tierische Fette sind schlecht für Dich.

Obst ist gut für Dich.

Und zu viele Kalorien sind natürlich schlecht für Dich.

Ist es wirklich so einfach oder sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht?

Suchen wir vielleicht ein allgemeines Gesundheitskonzept, was es gar nicht gibt?

Und dient dieses Verwirrspiel vielleicht nur der Profitmacherei?

Lass uns an dieser Stelle die gängigsten Mythen einmal durchgehen, damit Du siehst, was so alles behauptet wird, wenn es um die angeblich so gesunde Ernährung geht.

Die Top 10 Ernährungsmythen entlarvt

Mythos 1: Zu viel Fett ist schuld, dass wir nicht gesund sind

Die Behauptung: Fett ist ungesund, macht dick und es sollte deshalb möglichst fettarm gegessen werden.

Die passenden Produkte: Low Fat

Die Wahrheit: Fett ist ein wichtiger Energieträger, dient der Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen und der Produktion von Sexualhormonen. Eine dauerhafte fettarme Ernährung ist in Wirklichkeit schädlich für die Gesundheit.

Mythos 2: Tierische Produkte, gesättigte Fettsäuren und Cholesterin sind ungesund

Die Behauptung: Tierische Produkte und besonders die darin enthaltenden gesättigten Fettsäuren sind ungesund. So sollen Eier das Cholesterin erhöhen, rotes Fleisch Krebs verursachen und gesättigte Fettsäuren diverse Stoffwechselerkrankungen begünstigen.

Die passenden Produkte: Low Fat, Cholesterinfrei, Vegan

Die Wahrheit: Tierische Produkte waren schon immer Bestandteil der Ernährung vieler Völker und enthalten viele wichtige Nährstoffe, die in pflanzlichen Nahrungsmitteln nicht, nur in geringen Mengen oder mit geringer Bioverfügbarkeit vorkommen, sowie Cholesterin selbst. Cholesterin ist jedoch wichtig und wird vom Körper selbst in entsprechenden Mengen hergestellt. Es kommt in allen unseren Zellen vor und ist für die Zellmembranen und Nervenfunktion sowie für die Produktion von Serotonin und Sexualhormonen wichtig.

Mythos 3: Zu viele Kohlenhydrate und zu hoher Insulinspiegel machen dick

Die Behauptung: Zu viel Kohlenhydrate (besonders in Form von Zucker) machen dick und führen durch zu hohe Blutzuckerspiegel zu Fettleibigkeit und Diabetes.

Die passenden Produkte: Low Carb

Die Wahrheit: Kohlenhydrate sind genau wie Eiweiße und Fette ein Lebensmittel, die viele für ihr tägliches Wohlbefinden benötigen. Sie sind für die Mehrzahl der Personen maßgeblich an der Serotoninproduktion beteiligt und in vielerlei Hinsicht als wichtiger Energieträger essentiell für die sportliche Performance. Eiweißkonsum erhöht ebenfalls den Insulinspiegel und Fett speichert sich ohne die Hilfe von Insulin, was der Behauptung vom Dickwerden allein durch Insulin und Kohlenhydrate aus biochemischer Hinsicht widerlegt.

An dieser Stelle mehr Wissenswertes zur Entstehung dieser ersten drei Mythen vom Lebensmittelchemiker Udo Pollmer:

Mythos 4: Zu viele Kalorien sind der Übeltäter

Die Behauptung: Zu viele Kalorien machen dick – egal welchen Ursprungs.

Die passenden Produkte: Light

Die Wahrheit: Dauerhaft zu wenige Kalorien zuzuführen kann zu Nährstoffmangel und Unterernährung führen. Genug zu essen ist absolut entscheidend für unser Wohlbefinden. Light-Produkte sind meistens Low Fat sowie Low Carb zugleich. Dafür werden Süßstoffe und andere Geschmacksverstärker hinzugefügt. Diese sind jedoch nicht nur aus ernährungsphysiologischer Sicht eher kontraproduktiv sondern führen auch zu Heißhungerattacken. Sie werden deshalb auch in der Massentierhaltung zur schnellen Mast der Tiere verwendet – wer mehr Süßstoffe isst, der hat mehr Hunger.

Deshalb empfehle ich Dir Süßstoffe, wenn Du schnell zunehmen willst.

Mythos 5: Gluten ist schuld, dass wir nicht gesund sind

Die Behauptung: Das in vielen Getreideprodukten enthaltende Gluten (und auch andere Stoffe) sollen eine Reihe von gesundheitlichen Beschwerden auslösen und zu Fettleibigkeit führen – die sogenannte „Weizenwampe“.

Die passenden Produkte: Gluten Free

Die Wahrheit: Von Glutenunverträglichkeit sind statistisch gesehen nur wenige betroffen. Die Zahl der betroffenen Leute im Dunkelziffernbereich könnte jedoch vielleicht deutlich höher sein als bisher angenommen, weshalb dieser Mythos einen Funken Wahrheit besitzt. Heutige Glutenunverträglichkeit ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass der Teig nicht mehr lange genug ruht wie früher, was die schädlichen Stoffe weitgehend abbauen würde. Die meisten Menschen vertragen jedoch Gluten und haben keinerlei Probleme mit Brötchen, Pizza, Croissants und co.

Das glutenfreie Geschäftsmodell boomt trotzdem und findet viele Anhänger:

Mythos 6: „Unnatürliche“ Nahrungsmittel sind schlecht: Wir müssen zurück in die Steinzeit.

Die Behauptung: Vom Menschen hergestellte und verarbeitete Produkte sind schlecht. Schließlich ist alles, was nicht von Mutter Natur ist und nicht in freier Wildbahn vorkommt, schlecht für uns. Wir sollten also essen wie in der Steinzeit. Tiramisu und Schokolade, eine Pizza oder einen Döner? Besser nicht! Nur Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und Kräuter – und möglichst Bio und Organic natürlich.

Die passenden Produkte: Paleo, Bio, Organic

Die Wahrheit: „Natürlich“ ist im 21. Jahrhundert nicht mehr definierbar. Wenn unsere Ernährung uns alle systematisch krank und degenerativ macht, wie kann es sein, dass die Menschheit sich stetig weiterentwickelt – während andere Tiere, die ihrer „natürlichen Diät“ folgen, dies nicht tun. Das unnatürliche bzw. vom Menschen hergestellte Lebensmittel also per se schlecht sind, kann man deshalb nicht sagen. Die Gemüsesorten zum Beispiel, die heute im Supermarkt von diversen Gruppierungen als natürlich und deshalb als gesund proklamiert werden, sind in Wirklichkeit ebenfalls unnatürlich, da sie durch Züchtung vom Menschen weiterentwickelt worden sind. Gemüse, in der Form wie es heutzutage im Supermarkt erhältlich ist, existierte während der Steinzeit also nicht einmal. Paleo Brot & Kuchen gibt es aber mit allerlei Zutaten – dank der hochmodernen Paleoküche in der Steinzeit.

Hier sind ein paar weitere Ernährungsmythen, die angeblich für jedermann gelten sollten – ich bin sicher, Du hast sie schon oft irgendwo gelesen.

Mythos 7: Vollkorn ist für jeden gesund und besser als Weißmehl

Die Behauptung: Verarbeitete Getreideprodukte, wie z.B. alle aus Weizenmehl Typ 405 hergestellten Gebäcke, sind ungesund, weil ihnen die Nährstoffe entzogen wurden – Vollkornprodukte sind deshalb zu bevorzugen.

Die passenden Produkte: Vollkorn, Vollwert, Bio, Organic

Die Wahrheit: Getreidevollkornprodukte sind zwar reicher an Nährstoffen, allerdings enthalten sie auch viel mehr Phytinsäure, ein Stoff der Pflanzen als Phosphat- und Mineralspeicher dient und als so genannter “Anti-Nährstoff” bezeichnet wird, da er die Aufnahme von bestimmten Mineralien unterbindet und unter Umständen zu einem Calcium-, Eisen- und Zinkmangel führen kann.

Von vielen Menschen werden Getreidevollkornprodukte sowie auch Hülsenfrüchte nicht besonders gut vertragen, da der sehr hohe Ballaststoffgehalt zu Blähungen und anderen Verdauungsbeschwerden führen kann. Der menschliche Verdauungstrakt ist für die meisten nicht auf Körner ausgelegt, weshalb wir uns durch moderne Verfahren den Verzehr von Körner erleichtern – wie z.B. durch wie die „Ausmahlung“ und weitere Verarbeitungsverfahren.

Mythos 8: Junk Food macht dick und ist ungesund

Die Behauptung: Junk Food ist schlecht. Wer täglich Schokoriegel, Burger, Pizza, Eiscreme oder nur bei McDonald’s isst, gefährdet seine Gesundheit, wird dick und krank.

Die passenden Produkte: Eiweiß und Fitnessriegel, Low Carb, Low Fat, Light-Produkte.

Die Wahrheit: Junk Food ist für viele gut bekömmlich, schnell erhältlich und schmeckt aufgrund des hohen Kaloriengehaltes vielen gut, weshalb es genau wie Süßstoffe besonders geeignet ist, um schnell zuzunehmen.

Man kann mit Junk Food aber genauso gut abnehmen und sogar seine Gesundheit verbessern.

Glaubst Du nicht?

Cole Robinson hat einen Monat lang bei McDoanald’s gegessen, während er seine persönliche Intervallfasten Methode, die er die „Snake Diet“ nennt, befolgt hat.

Hierbei hat er täglich 23 Stunden lang gefastet und in einem einstündigen Essensfenster nur eine riesige McDonald’s-Mahlzeit gegessen.

Dabei konnte er sogar seine C-reaktiven-Protein-Level senken, bei denen ein hoher Wert als Marker für hohe Entzündungswerte im Körper gilt.

Er wurde also sogar mit dem Essen von McDonald’s gesünder, was er seiner „Snake Diet“ zu verdanken hat.

Dieser Punkt illustriert besonders, welche Rolle die Mahlzeitenfrequenz spielen kann, wenn es um gesunde Ernährung bzw. um Gesundheit geht.

Mythos 9: Bio ist immer die beste Wahl

Die Behauptung: Bioprodukte sind gesünder für uns und besser für die Umwelt.

Die passenden Produkte: Bio

Die Wahrheit: Bio ist ebenfalls ein lukratives Geschäft, bei dem der Verbraucher in vielerlei Hinsicht getäuscht wird. Die Vorteile von Bio auf die Umwelt fallen eher gering aus und eine viel argerechtere Haltung der Tiere ist in der Praxis weitgehend nicht gegeben.

Mythos 10: Superfoods sind super gesund

Die Behauptung: Es gibt bestimmte Lebensmittel, die besondere Vorteile für die Gesundheit haben sollen – sogenannte Superfoods.

Die passenden Produkte: „Superfoods“ wie Chia-Samen, Granatapfelkerne, Blaubeeren, Brokkolisprossen, Brennesseln, Kürbiskerne, Müslis, Smoothies, Riegel und diverse Nahrungsergänzungsmittel

Die Wahrheit: Ein gesundheitlicher Mehrwert im Vergleich mit anderen Lebensmitteln ist nicht gegeben und wissenschaftliche Nachweise fehlen bisher. Es gibt außerdem keine offizielle Definition oder gesetzliche Regelung, weshalb sich gesundheitliche Aussagen zu Superfoods in einer Grauzone befinden. Die Verbraucherzentrale warnt außerdem vor möglichen Wechselwirkungen mit Arzneimitteln und weist auf ein gewisses Risiko für Allergien und Überempfindlichkeitsreaktionen durch den Konsum vom exotischen Lebensmitteln hin.

Ich persönlich habe außerdem meine eigene Definition, was ein Superfood ist:

Ein Superfood ist für mich etwas, mit dem ich persönlich ganz allein möglichst gesund und lange überleben kann. Anders gesagt: Ich könnte allein mit einem Stück fettigem Fleisch überleben, aber würde verhungern, wenn ich nur Samen oder Sprossen essen würde.

Außerdem ist ein Superfood auch ein Lebensmittel, was einen hohen Mikronährstoffgehalt aufweist. Leber weißt den höchsten Mikronährstoffgehalt von allen Lebensmitteln auf und müsste deshalb die Bezeichnung Superfood überhaupt als allererstes verdienen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es kein Wunder ist, dass bei all diesen Mythen so viel Undurchsichtigkeit beim Thema gesunde Ernährung herrscht.

So vielseitig die Meinungen, Behauptungen und Empfehlungen alle sind, so unterschiedlich sind natürlich auch die Diäten, die sich daraus ableiten.

Die nachfolgende Tabelle gibt Dir eine Übersicht, zu den gängigsten Ernährungsformen und Konzepten, die alle mit Gesundheit und abnehmen beworben werden.

Verschiedene Diätkonzepte auf einen kurzen Blick

Was haben diese Diäten gemeinsam?

Alle haben ein bestimmtes Konzept, welches angeblich funktionieren soll und für viele anscheinend auch tut – sonst würde es schließlich nicht so viele Anhänger verschiedener Konzepte geben.

Außerdem gibt es zumindest konzeptionell einige Gemeinsamkeiten.

Man ist sich in mancher Hinsicht auch einig – immerhin.

Wenn man jedoch das Gesamtbild der verschiedenen Diätkonzepte betrachtet, kann sich aber so ziemlich alles unterscheiden.

Es gibt unzählige verschiedene Ansätze und Möglichkeiten, wie eine gesunde Ernährung in der Theorie zu gestalten ist.

Bei vielen Konzepten spielt die Makronährstoffverteilung (Verteilung der Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette) eine große Rolle oder es wird sogar komplett auf einen Nährstoff ganz verzichtet.

Des Weiteren wird bei vielen zwischen der Qualität und Zusammensetzung einzelner Nährstoffe unterschieden.

Das Timing eines bestimmten Nährstoffes kann jedoch ebenfalls laut einigen Diätformen relevant sein – wie z.B. bei „Carb Back Loading“ – sowie die Mahlzeitenfrequenz generell, die bei den verschiedenen Intervallfastenmethoden eine übergeordnete Rolle für die Gesundheit spielt.

Nachdem Du alle diese unterschiedlichen Ansichten für eine gesunde Ernährung zum ersten Mal erfährst, denkst Du eventuell dasselbe, wie ich damals dachte:

Niemand wird sich hier jemals einig werden.

In Anbetracht dieser Tatsache fragst Du Dich vielleicht auch:

Gibt es jetzt überhaupt keine gesunde Ernährung?

Die Antwort ist folgende:

Es gibt die gesunde Ernährung – aber nur eine, die für Dich persönlich funktioniert.

Welche Ernährung für uns am besten funktioniert, ist individuell bedingt.

Dies ist unter anderem einer der Gründe, warum es so viele verschiedene Diätansätze und Empfehlungen gibt.

Es gibt eine Vielzahl von genetischen Faktoren, die unsere Reaktionen, Anpassungen und Verträglichkeit an bestimmte Lebensmittel beeinflussen.

Was für den einen funktionieren kann, muss nicht für den anderen funktionieren.

Oder anders gesagt:

One man’s meat is another man’s poison.

Gesunde Ernährung basiert aber auf Regeln.

Wenn ein paar Regeln für Deinen Körper aber nicht funktionieren, dann tun sie nur eins:

Sie limitieren dich.

Für gesunde Ernährung gibt es deshalb kein einziges Konzept, mit ein paar einfachen Regeln, die jeder mal eben befolgen kann, um gesund zu sein.

Du musst es für Dich selbst herausfinden.

Du musst Dich selber optimieren.

Hier ist wie es geht:

Gesund abnehmen mit 9 Biohacks

Ich mag die Dinge lieber einfach und unkompliziert.

Nach all diesen Regeln, Limitierungen und komplizierten Empfehlungen, was nun gesund sein soll oder nicht, kann es einem schon mal zu viel werden.

Empfehlungen zu gesunder Ernährung sind wie ein Flug mit schweren Turbulenzen – vor allem, wenn Du schon viele Konzepte ausprobiert hast und ein paar Mal in den falschen Airliner gestiegen bist, dann weißt Du, was ich meine.

Willst Du in einer Welt leben, wo hinter jedem Nahrungsmittel eine potentielle Gefahr für Dich lauert?

Willst Du ständige Verbote?

Willst Du Ernährung mit Stress, Scham und Schuldgefühlen in Verbindung bringen?

Ganz sicher nicht.

Be water, my Friend.

Essen sollte Freude, Spaß und Gemeinschaftsgefühl bedeuten.

Ich passe mich lieber meiner Umgebung und Ernährung an, anstatt mich in allen Lebensbereichen oder Situationen stark einschränken zu müssen, weil ich bestimmte Lebensmittel oder Makronährstoffe nicht essen „darf“.

Ich will essen was, wann und wie viel ich will (und kann), ohne mich dabei schlecht und unwohl zu fühlen – sondern vielmehr dabei auch noch gleichzeitig top fit zu sein.

Ich will Gluten, ich will Zucker, ich will tierische Fette und ich will Erdnussbutter und Eiscreme.

Fitness bedeutet auch Anpassungsfähigkeit bzw. Adaption eines Individuums an seine Umwelt.

Ich will nicht allergisch gegen alle möglichen Nahrungsmittel sein und bei jedem Restaurantbesuch eine extra Wurst haben bzw. extra keine Wurst oder jedes Mal nachdenken müssen, was ich nun essen „darf“ und was nicht.

Ich will auch nicht zurück in die Steinzeit.

Und sagen wir ich wäre allergisch – zum Beispiel gegen Erdnussbutter – dann würde ich einen Weg finden Erdnussbutter wieder ohne Probleme essen zu können, denn ich liebe Erdnussbutter.

Biohacking ist Selbstoptimierung.

Wenn Du jemanden brauchst, der Dir sagt, was Du essen sollst, dann brauchst Du immer noch eine Gebrauchsanweisung für Deinen eigenen Körper.

Dann bist Du kein Biohacker.

Mit Biohacking verlässt Du Dich auf Deine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse und kannst auf Deinen Körper hören, anstatt blind einfach irgendein Konzept zu befolgen, dass angeblich in irgendwelchen Studien nachgewiesen sein soll.

Gesundheit geht immer nur über eigene Erfahrung.

Du bist Dein eigener Wissenschaftler, Du machst Deine eigene Studie, in Deinem eigenen Versuchslabor.

Viele nehmen sich aber nicht die Zeit etwas über sich selbst zu lernen.

Was ist mit Dir?

Bist Du bereit für das Ziel Gesundheit?

Gut.

Die WHO beschreibt Gesundheit als einen “Zustand von vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefinden und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“

Mit dieser Definition im Hinterkopf schauen wir uns typische Symptome und Begleiterscheinungen an, die in der Regel oft mit „ernährungsbedingten Krankheiten“ in Verbindung gebracht werden:

Du würdest mir sicher zustimmen, dass wenn Du nur unter einen der aufgeführten Symptome leidest, Du Dich nicht als vollkommen gesund bezeichnen würdest.

Vielleicht bist Du aber auch absolut gesund und die aufgeführten Krankheitsbilder sind Dir alle fremd, dann brauchst Du ab hier nicht weiterlesen.

Vergiss den ganzen Wirbel um das Thema gesunde Ernährung einfach und genieße weiterhin die Nahrungsmittel, die Du schon die ganze Zeit über isst, sie sind scheinbar gut für Dich.

Ich würde nichts an meiner Lebens- und Ernährungsweise ändern, wenn ich mich gesund und fit fühle, nur weil irgend ein selbst ernannter Experte Nahrungsmittel X oder Diät Y als gesund proklamiert.

Die nachfolgenden Ausführung sind nur für Personen, die sich nicht gesund fühlen, schon viele Diäten erfolglos ausprobiert haben und nach weiteren Wegen suchen, um den bestmöglichen Gesundheitszustand aufgrund von Ernährung und Lebensstiländerungen zu erreichen.

Hier ist wie es geht:

1. Optimiere Deine Verdauung

Der entscheidende Punkt für Gesundheit und Wohlbefinden ist sicherzustellen, dass Dein Verdauungssystem korrekt arbeitet.

Alle anderen Punkte laufen ebenfalls drauf hinaus.

Es gibt eine direkte Verbindung zwischen der Gesundheit der Organe des Verdauungssystems und der Gesundheit des gesamten Organismus.

Oder anders gesagt:

Dein Magen-Darm-Trakt entscheidet über Dein körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden – er wird auch als das zweite Gehirn bezeichnet.

Du kannst in der Theorie die gesündeste Ernährung der Welt befolgen, aber wenn Dein Magen-Darm-Trakt nicht gesund ist, wirst Du keinen Vorteil dadurch haben.

Ein gesundes Verdauungssystem sorgt nicht nur für die Resorption der Nährstoffe, sondern produziert auch mit Hilfe von Millionen Bakterien eine Reihe von wichtigen Vitaminen und Hormonen, unter anderem das Hormon Serotonin, was uns glücklich macht.

Ein krankes Verdauungssystem produziert dies alles nicht und führt somit zu Mikronährstoffmangel, Depressionen und körperlichen Leistungsabfall.

Du bist also nicht nur, was Du isst, sondern auch was und wie Du verdaust.

An diesen Symptomen erkennst Du schlechte Verdauung:

  • Völlegefühl
  • unregelmäßige Stuhlgänge (Verstopfungen, Durchfälle)
  • Blähungen
  • Aufstoßen, Schluckauf
  • Reflux
  • Sodbrennen
  • ständiger Hunger / Appetitlosigkeit
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Rückenschmerzen (besonders im unteren Rücken)
  • starke Niedergeschlagenheit nach dem Essen
  • chronische Müdigkeit
  • Depressionen
  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • schlechtes Hautbild und Allergien

Wenn Du unter einem oder mehreren dieser Symptome leidest, dann funktioniert Dein Verdauungssystems nicht richtig.

Zeit das zu ändern.

Mit diesen 5 Tipps optimierst Du Deine Verdauung:

Trinke genug

Um eine gesunde Verdauung überhaupt erst zu ermöglichen, ist es unbedingt nötig, dem Körper jeden Tag die Menge an Flüssigkeit zuzuführen, die er benötigt. Das erste Anzeichen von Flüssigkeitsmangel ist ein trockener Mund. Verdauung beginnt jedoch bereits im Mund. Wir benötigen Speichel, in dem bestimmte Enzyme enthalten sind, die neben der Zerkleinerung durch den Kauvorgang das Essen optimal auf die weitere Verdauung vorbereiten. Flüssigkeitsmangel führt außerdem dazu, dass der Körper Flüssigkeit aus anderen Organen – unter anderem denen des Verdauungsystems – heranzieht, was zu Magenbeschwerden und Verstopfungen führen kann.

Esse nur, wenn Du Hunger hast

Wenn Du isst, obwohl Du keinen Hunger hast, dann ist Dein Verdauungssystem noch nicht vorbereitet. Dein Magen sagt Dir, wenn er essen will. Ich schlage vor, Du hörst auf ihn.

Kaue richtig und esse nicht zu schnell

Durch kauen und mit Hilfe von Enzymen, die im Speichel enthalten sind, wird das Essen auf die weitere Verdauung vorbereitet. Die Nahrung sollte solange gekaut werden, bis sie fast flüssig und leicht zu schlucken ist. Zu schnelles bzw. zu frühes schlucken („runterschlingen“) macht es schwerer für die Magensäure die Nahrung weiter zu zerkleinern und zu verdauen. Du willst Deinem Magen so viel Arbeit wie möglich abnehmen, um somit so viel Energie wie möglich aus der aufgenommenen Nahrung zu bekommen.

Trenne Essen und Trinken

Idealerweise solltest Du 30 Minuten vor den Mahlzeiten etwas trinken, um optimale Hydrierung der Verdauungssysteme zu gewährleisten. Kurz vor, während oder direkt nach dem Essen sollte nichts mehr getrunken werden, um die Magensäure nicht an ihrer Tätigkeit zu behindern.

Sorge für die optimale Umgebung

Beim Essen sollte Dein Fokus auf Deiner Mahlzeit liegen. Viele Menschen mit Verdauungsbeschwerden essen oft vor dem Fernseher oder während anderen „Nebentätigkeiten“. Wenn diese Aktivitäten aber mit Stress in Verbindung stehen, kann die Verdauung negativ beeinflusst werden.

Auch wenn eine gewisse Distanz besteht, wird Dein Gehirn all diese Informationen unterbewusst aufnehmen. Das Gleiche gilt für Sportwetten oder andere emotionale Ereignisse sowie für andere „Nebentätigkeiten“, die hohe Konzentration erfordern, beispielsweise das Essen während hektischer Arbeit.

2. Reduziere Stress

Du kannst die gesündeste Ernährung befolgen, aber wenn Dein Alltag purer Stress ist, dann wirkt sich das natürlich negativ auf die Gesundheit aus.

Stress beeinflusst das Verdauungssystem negativ.

Viele Personen klagen unter Stressbedingungen meist über sogenannte Reizdarmsyndrome (was ein direkter Indikator dafür ist, dass Dein Verdauungssystem in Mitleidenschaft gezogen wurde).

Wenn Du konstant im Stress bist, kannst Du also nicht beurteilen, ob die Ernährung verantwortlich für schlechte Gesundheit oder Übergewicht ist.

Es ist vielmehr Deine Lebenssituation.

Manche Menschen nehmen unter Stress zu (weil sie viel Essen um den Stress zu kompensieren) – andere nehmen bei Stress ab, weil sie unter Appetitlosigkeit leiden und nichts mehr essen und viele greifen bekanntlich gerne zur Zigarette (oder anderen Genussmitteln).

Unabhängig davon, zu welchem Personenkreis Du gehörst, solltest Du Deine Methode befolgen, die Dir am besten dabei hilft, mit Stress umzugehen.

3. Finde die richtige Ernährung und Nährstoffverteilung für DICH

Nie wieder Kohlenhydrate oder kein Fett zu essen, ist ein Albtraum.

Die richtige Ernährung kann nur dann funktionieren, wenn Du darauf hörst, was Dein Körper benötigt.

Du musst für Dich persönlich herausfinden, wie viel Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette Dein Körper braucht.

Hör auf Deine Instinkte und Wahrnehmungen.

Welche Nahrungsmittel tun Dir zu welchem Zeitpunkt und in welcher Kombination gut und welche nicht?

Kannst Du besser schlafen, wenn Du abends eine kohlenhydratreiche Mahlzeit isst oder wenn die Mahlzeit mehr aus Fett, Protein und weniger Kohlenhydraten besteht?

Welches Frühstück gibt Dir morgens am meisten Energie für den Tag?

Was sind für Dich die richtigen Zeitpunkte zum Essen?

Wie ist die Verdauung?

Und wie viel Wasser brauchst Du täglich?

Wie viel pflanzliche Produkte und wie viel tierische Produkte sind optimal für Dich?

Durch Trial & Error weißt Du, was funktioniert und was nicht.

Du sollltest für Dich selber herausfinden, wie es geht und welche Nahrungsmittel in welcher Kombination und zu einem bestimmten Zeitpunkt am besten für Dich funktionieren.

Hier eine weitere entscheidende Empfehlung dafür:

4. Iss nur, was Dir schmeckt

Ich höre diesen Satz ständig und überall:

“Bah, das schmeckt nicht.”

“Wieso isst Du es dann?”

“Weil es gesund ist.”

Wenn Dir etwas nicht schmeckt, dann kann es unmöglich gesund für Dich sein – es mindert höchstens Deine Lebensqualität.

Hör auf Deinen Körper, anstatt blind auf ein Konzept zu vertrauen.

Dir schmeckt das Gemüse? Iss es.

Dir schmeckt es nicht? Dann iss es nicht, nur weil irgend jemand sagt, es sei gesund.

Und püriere es nicht in einen Smoothie mit hundert anderen Sachen, nur um den grausamen Geschmack zu überdecken.

5. Höre auf Deinen Magen

Wenn es schmeckt, dann ist es schon mal in gewisser Weise gut für Dich – so viel ist klar.

Aber nur weil irgendetwas schmeckt, heißt es nicht, dass man sich deshalb damit bis zum Anschlag vollessen kann.

Viele Leute suchen den Schuldigen bei jedem und überall – nur nicht bei sich selbst.

Ist es die Schokolade schuld (oder der Hersteller der Schokolade), dass es Dir schlecht geht oder ist es Deine Schuld, weil Du nicht auf Deinen Körper hören kannst, wenn er „stopp“ sagt?

Sich „vollzustopfen“ ist der sichere Weg ins Aus.

Wann immer man zu Extremen übergeht, hat es negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

Das Gleiche gilt auch bei der Thematik Muskelaufbau.

Auch wenn eine Kalorienmast beim Aufbau hilft, ist es nicht unbedingt gesund.

6. Experimentiere mit Intermittent Fasting

Intermittierendes Fasten ist, wenn man über einen bestimmten Zeitraum keine Nahrungsmittel (außer Wasser) konsumiert.

Die meisten von uns befolgen die typische Ernährungsweise mit drei Mahlzeiten am Tag und „snacken“ zwischendurch.

Woher willst Du aber wissen, ob Dein Körper nicht in Wirklichkeit viel besser mit geringeren Mahlzeitenfrequenzen bzw. anderen Mahlzeitenzeitpunkten funktioniert?

Vielleicht war nie das „was“ oder „wie viel Du isst“ das Problem, sondern das „wann“.

Intermittierendes Fasten ist einfach:

Du führst über einen bestimmten Zeitraum nichts außer Wasser zu.

Du brauchst keine komplizierten Ernährungspläne mit Kalorienrechnerei.

Das beste daran?

Es ist umsonst.

Genauso wie man seit längerem weiß, dass weder Fette noch Kohlenhydrate der Feind sind, weiß man bereits seit längerem wie gut Fasten ist.

Unsere Körper wurden evolutionär darauf programmiert, über gewisse Zeiträume ohne Nahrung auszukommen.

Dies setzt eine Reihe von hormonellen Reaktionen und Entgiftungsprozessen in Gang, die positive Effekte auf unsere Gesundheit haben.

Du gönnst Deinem Körper einfach mal eine Pause von der ständigen Nahrungszufuhr und Deine Verdauungssysteme können sich mal von der Arbeit erholen.

7. Sei ehrlich zu Dir selbst und eliminiere alle Suchtverhalten

Eine Sucht ist, wenn man immer und immer wieder dasselbe tut, obwohl man weiß, dass es einem schadet.

Beispiel:

Du trinkst jeden Abend Wein und Du fühlst Dich top fit, gesund und glücklich.

Trink weiter, der Wein ist gut für Dich.

Der Wein bereitet Dir Kopfschmerzen und Müdigkeit am Tag und Du versuchst eigentlich Deine Probleme zu ertränken und jetzt kannst Du damit nicht mehr aufhören?

Höre auf zu trinken, der Wein hilft Dir nicht mehr.

Als Bodystacker hörst Du auf Deinen Körper und bist ehrlich zu Dir selbst.

8. Siehe Dich selbst als unverwundbar

Ein gesunder Körper kann alles vertragen.

Das Problem ist nicht Nahrungsmittel X, was Du nicht verträgst, sondern Dein Körper, der nicht gesund ist.

Die Rede ist von Homöostase (Gleichgewichtszustand).

Ein bisschen von etwas kann Vorteile haben, aber zu viel des „Guten“ kann schlecht sein.

Oder anders gesagt: Die Dosis macht das Gift.

Dein Körper ist ein selbstregulierendes System, was ständig versucht einen Gesundheitszustand aufrecht zu erhalten, eine beständige Performance zu leisten oder auf etwas in der Zukunft vorbereitet zu sein.

Wenn wir uns also bestimmten Stresssituationen aussetzen, dann haben wir eine sogenannte adaptive Reaktion.

Es erfolgt eine Anpassung des Organismus an die veränderten Umweltbedingungen woraufhin das innere Gleichgewicht wieder hergestellt wird bzw. werden sollte.

Nehmen wir einen Sportler, der „zu viel des Guten“ macht, als Beispiel:

Wochenlang läuft das Training gut, die Erholung ist gegeben, die Anpassung (bestenfalls Leistungssteigerung) erfolgt und dann verausgabt man sich bei einer Trainingseinheit zu sehr und feiert am Wochenende zusätzlich zu viel und plötzlich wird man krank.

Der Körper war nicht mehr in der Lage den ganzen Stress zu kompensieren – er war nicht vorbereitet.

Eine Person, die nie in ihrem Leben Sport gemacht hat und nur an einem Tag so viel Sport machen würde, wie ein Leistungssportler, würde wahrscheinlich am nächsten Tag wochenlang flach liegen – der Körper war auf diese Situation nicht vorbereitet.

Und jemand der beständig in die Sonne geht, kann irgendwann stundenlang in der Sonne sein – sein System hat sich angepasst.

Wenn es um Ernährung geht, ist das Problem heutzutage, dass wir hinter jedem Nahrungsmittel eine potentielle Gefahr sehen und wir am besten gleich eine ganze Reihe von Nahrungsmitteln vom Speiseplan streichen sollten.

Aber ist das wirklich eine gute Idee?

Bist Du Dir überhaupt zu 100% sicher, dass es speziell dieses eine Lebensmittel ist, was die Probleme verursacht und nicht eine Kombination aus mehreren Lebensmitteln oder anderen Faktoren, die unter anderem sogar äußere Umwelteinflüsse, wie zu viel Stress, mit einbeziehen?

Und sagen wir zum Beispiel, Du hast für Dich herausgefunden, Du verträgst Gluten nicht besonders gut vom Magen her, solltest Du dieses dann für immer eliminieren?

Besser nicht.

Es kommt der Zeitpunkt, an dem Du einen Geburtstagskuchen essen willst, ohne dabei gleich eine starke allergische Reaktion zu bekommen.

Du hattest also möglicherweise eine kleine, negative Reaktion auf dieses Lebensmittel, aber Dein Körper hatte gelernt sich daran anzupassen.

Es für zu lange aus Deinem Speiseplan herauszunehmen, hat Dich jetzt aber stark allergisch gemacht.

Deshalb ist es von Vorteil bestimmte Lebensmittel, die Du von Deinem Speiseplan streichst, hin und wieder zu konsumieren, besonders, wenn sie Nährstoffe enthalten, die an jeder Ecke verkauft werden.

Dein Körper sollte in der Lage dazu sein, die Ernährung, die ihm in seiner unmittelbaren Umgebung zur Verfügung steht, auf lange Sicht vertragen zu können.

Dein System reagiert möglicherweise irgendwann schlechter, wenn es auf bestimmte Umwelteinflüsse reagieren soll, denen es zu lange nicht mehr ausgesetzt wurde.

So haben Kinder, die niemals draußen spielen oder in einer zu sterilen Umgebung aufwachsen, ein höheres Risiko an Allergien zu erkanken.

Jetzt geben wir ihnen glutenfreies Essen.

Die Message:

Sieh Dich als Biohacker, als jemanden, der sich seiner Umgebung anpassen kann.

Nie wieder Zucker, nie wieder Gluten, nie wieder gesättigte Fettsäuren und Schokolade?

Bring mich nicht zum Lachen.

Bring mir lieber die Eiscreme.

Ich will Dessert zu meiner Pizza.

Nur so bleibe ich immun gegen das “Gift.“

9. Folge einem Plan zur Selbstoptimierung

Wenn Du aus Gewohnheit immer zu unregelmäßigen Zeiten isst und immer irgend etwas anderes, dann wirst Du niemals richtig gesund.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Wenn Du Gesundheit zu 100% willst, dann führt kein Weg an Regelmäßigkeit vorbei.

Du fühlst Dich einfach besser, wenn Du Dinge regelmäßig und zu den selben Zeiten machst, als wenn Du jeden Tag alles anders machst.

Außerdem kannst Du nur so Du herausfinden, was für Dich funktioniert und was nicht und letztendlich Schlussfolgerungen zu einem bestimmten Konzept ziehen, weil Du es selber ausprobiert hast.

Diese Biohacks funktionieren nur, wenn man seinen Gewohnheiten genaue Beachtung schenkt.

Fazit und Zusammenfassung

Eine gesunde Ernährung, die für alle und jeden gilt, gibt es nicht.

Gesunde Ernährung ist immer individuell, da wir alle unterschiedlich sind, unterschiedlich leben und auch unterschiedliche Voraussetzungen und Veranlagungen haben.

Was manche vertragen, vertragen andere nicht, was auf unsere Genetik zurückzuführen ist, die unter anderem dadurch bestimmt wird, was unsere Eltern, Großeltern und Vorfahren gegessen und an welche Ernährung sie sich angepasst haben.

Du musst für Dich selber herausfinden, was gesund ist und was nicht und Deine Ernährung möglicherweise sogar mit der Zeit immer wieder aufs Neue an Dich anpassen.

Finde den richtigen Weg, der für Dich persönlich funktioniert, indem Du bestimmte Konzepte ausprobierst und dann eine Entscheidung treffen kannst, die auf Deinem eigenen Erfahrungswerten beruht.

Was ist Deine Meinung zum Thema gesunde Ernährung?

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