Musik zum Training

Die Vorteile von richtiger Musik beim Training

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Du bist auf dem Weg ins Studio.

Motiviert. Ready.

Bereit dazu, den ganzen Laden auseinander zu nehmen.

Dein Testosteronspiegel ist so hoch, dass Dich nichts mehr aufhalten kann.

Der Pre-Workout-Booster ist am Start.

Es ist Montag.

Die Bank wartet schon.

Doch was ist das?

Anscheinend ist der Goldhamster eines anderen Studiomitglied verstorben.

Die Trauermusik, die in der Umkleide gespielt wird, hört sich jedenfalls danach an.

Auf der Trainingsfläche ist es auch nicht besser.

Hin und wieder wechseln sich Trauergesang mit endlosen Mainstream-Gedudel ab, der eigentlich die Östrogenspiegel von Teenage-Mädchen höher schlagen lassen soll.

Nicht mehr so gut für Deinen Testosteronspiegel, nicht wahr?

Wenn Du bei einer der führenden Ketten trainierst, dann kommt alle 5 Minuten zudem eine nervige Werbeansage für das neueste Whey-Protein oder „Erfolgsstories“ von irgendwelchen Fake-Superstars hinzu.

Aber auch wenn Du diese extrem katabole Geräuschkulisse zu ignorieren versuchst, wird Dein Workout trotzdem negativ beeinflusst.

Das weiß jeder, der Phasenweise mit und ohne Musik trainiert hat.

In diesem Post geht es darum, wie Du im Gym Deine eigene Musik zu Deinem Vorteil nutzt und wie Du Deine Workouts mit der richtigen Musik verbesserst.

Disclaimer: Die Empfehlungen in diesem Artikel richten sich an erfahrene Sportler, die bereits automatisierte Bewegungsabläufe und die korrekte Technik bei Fitnessübungen beherrschen. Sie sind nicht für Anfänger geeignet.

Creatin Bankdrücken Kraftsteigerung

Die meiste Zeit habe ich ohne meine eigene Musik trainiert.

Heute gehe ich nie wieder ohne Musik ins Studio.

Ich konnte mich nicht damit anfreunden, während des Training mit Kabelsalat, Playlisten und Kopfhörern herumzuschlagen, die ständig aus den Ohren fallen.

Zudem bin ich kein großer Fan von Elektronik und schere mich nicht um „neuen Kram“:

Bluetooth? Wer brauchst das schon?

Ich dachte, wenn ich mich konzentriere, kann ich den “Lärm” um mich herum einfach ignorieren.

Ich lag falsch!

Eines Abends war ich so genervt von der Musik, dass mir die Lust am Training verging.

Die Atmosphäre war schlecht.

Es war brechend voll. Es war chaotisch. Es war hektisch.

Leute, die sich beim Training über das Wochenende unterhalten und sogar während den Sätzen telefonieren oder texten, vermischten sich mit der dröhnenden „Party-Musik“ zu einem katabolen Stresscocktail.

Wenigsten noch die Arme zum Schluss einmal durchpumpen und dann nichts wie weg hier, dachte ich…

Ich ging dazu in die letzte Studioecke, um der Menschenmenge zu entgehen.

Ohne Spiegel und im katabolsten Licht wollte ich gerade anfangen zu curlen, als ein anderes Studiomitglied zu mir kam und mich darum bat, ihn an der Bank zu spotten.

Ich bemerkte sofort, dass er sich in einem komplett anderen emotionalen Zustand als ich befand.

Konzentriert, bereit, unaufhaltsam, im “Flow State”.

Er war in der “Zone”.

Creatin Bankdrücken Muskelaufbau

Wie konnte das sein?

Ich bemerkte sofort, dass er Bluetooth-Kopfhöhrer trug.

Als er mich ansprach, schob er diese lediglich kurz zur Seite.

Ab der 10. Wiederholung, könnte er meine Hilfe brauchen, sagte er.

Er schob seine Kopfhörer wieder nach vorne, hielt kurz inne und legte los.

Ab der 8. Wiederholung machte ich mich bereit gleich mit „anzupacken“.

Aber es sah nicht danach aus, als ob dieser Typ überhaupt Hilfe brauchte.

Er feuerte eine Wiederholung nach der anderen heraus.

Erst ab der 10 Wiederholung wurde die Geschwindigkeit der Hantel überhaupt erst langsamer.

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Ich hielt zwei Zeigefinger unter die Hantelstange, aber berührte sie nicht.

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die 14. dauerte

aber er machte dann noch die 15 voll.

„Hast Du stark geholfen?“

Ich sagte ihm, dass ich gar nicht geholfen hätte.

Er schien sichtlich zufrieden.

Dann sagte er: „Ich höre nur noch Metal beim Training. Seitdem ich das mache, bin ich stärker geworden.

Die Musik, die hier läuft ist nicht zu ertragen. Das nächste Mal drück ich die 100kg 20 mal!“

Das war der Tag, nachdem ich nie wieder ohne eigene Musik im Studio erschien.

Die Vorteile waren immens:

Ich war motivierter und konnte bei fast allen Übungen mehr Gewicht verwenden.

Das Wichtigste: Keine Ablenkung mehr durch schlechte Atmosphäre.

Die richtige Musik ist ein essentielles Tool im Gym.

Was sonst kann Dir solche Fortschritte im Nu bringen?

Nicht einmal die Wirkung von Creatin kann da mithalten.

Die Musik machts.

Hier sind Die Vorteile von Musik beim Training:

  • mehr Motivation durch die Ausschüttung von Glückshormonen
  • mehr Kraft und Leistungsfähigkeit, Muskelfaserrekrutierung und vermindertes Schmerz- und Belastungsemfinden durch erhöhte Adrenalinausschüttung
  • mehr Fokus durch Ausblendung störender Geräuscheinflüsse der Umgebung und schnelleres Erreichen des Flow States
  • trägt zu gleichmäßigen Bewegungsmuster bei der Übungsausführung bei (wenn Du passende Beats wählst)

Musik wirkt wie ein Pre- und Intra-Workoutbooster.

Aber nur die richtige Musik.

Ich rede hier von Musik, die Dich maximal bewegt und anfeuert.

Die Dich die Gewichte härter drücken lässt als jemals zuvor.

Die Dich noch heute dazu bewegt zurück ins Gym gehen zu wollen, um noch drei Sätze mehr zu machen.

Die Dich zum zum Warrior macht.

Also:

Willst Du weiterhin vom Mainstreamgedudel im Studio genervt sein?

Oder willst Du das nächste Mal anabol sein?

Willst Du so viel Testosteron, dass ein einziger Tropfen Schweiß sofort auf dem Eisen verglüht?

Dann hör Dir Musik an, die Deine Motivation noch mal verdoppelt!

Alles was Dich besser macht, sollst Du nutzen!

Also wähle Songs aus, die positive und antreibende Emotionen in Dir hervorrufen.

Du kannst auch einen einzigen Song auf Repeat während des gesamten Workouts hören.

So kommst Du niemals aus dem Takt und Deine Bewegungsausführung passen sich dem Beat an.

Suchzeiten in der Playlist gibt es damit auch nicht.

Für das Krafttraining eignet sich schnelle und harte Musik, aber auch Tracks, bei denen immer wieder langsame Rhythmen folgen, sind für den Wechsel von Arbeitsphasen auf Satzpausen geeignet.

Hier eine Playlist zur Inspiration und einen geilen Pump:

Als Bonus gibt es noch eine Pre-Workout-Filmszenenliste, für mehr Testosteron und Motivation pur.

Viel Spaß beim Ausprobieren und vergiss nicht Deine Lieblingstracks (und Filmszenen) in den Kommentaren zu hinterlassen.

HINFAHRT

Guido & Maurizio De Angelis | Goodbye My Friend

Collateral Soundtrack | ‘Rollin’ Crumblin

Mustang Nismo | Brian Tyler Feat. Slash

Dope | Debonaire

HARDCORE

Hatebreed | I Will Be Heard

Machine Head | Davidian

Pantera | Cowboys From Hell

Resident Evil Soundtrack | Special Squad Enters The Mansion

ENDLOSER SUPERSATZ

Le Castle Vania | John Wick

TOOL | Pneuma

ELECTRO

N’to | Trauma (Worakls Remix)

Solee | Infinidad (Original Mix)

OLDSCHOOL / FUN

Rocky Soundtrack | No Easy Way Out

Rocky Soundtrack | Eye Of The Tiger

Scarface Soundtrack | Push It To The Limit

BONUS: Die Top 13 anabolsten Filmszenen für mehr Testosteron und Muskeln

Dreh Deine Anlage auf, lehn’ Dich zurück und hol’ Dir den ultimativen Pre-Workout-Pump!

1. Pumping Iron | The Pump

2. Predator | Jungle Shooting Scene

3. Aliens | The Best Shootout Scene

4. The Fast And Furious | Supra vs Ferrari

5. Scarface | Say Hello to My Little Friend

6. Pain & Gain | I gotta get a pump

7. 300 | First Battle

8. Gladiator | Maximus Leads His Men

9. Terminator II | 2029

10. HEAT | Coffee Shop Scene

11. Breaking Bad | Get Me my Phenylacetic acid

12. Commando | Gear Up Scene

13. FASTER | Intro [PART 2]

Welche Tracks und Filmszenen motivieren Dich am meisten? Hast Du noch was für unsere Liste?

Dann poste unten in den Kommentaren!

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