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Zerstört Dein Smartphone Deine Erfolge?

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Psssst.

Ich habe einen simplen Trick für Dich.

Aber lass mich Dir zuerst ein paar Fragen stellen:

Würdest Du gerne Deine Cortisollevel verringern, Dein Testosteron um 75% erhöhen und Deinen Muskelaufbau noch diese Woche verbessern?

Würdest Du gerne mehr Freizeit haben und bessere Beziehungen und Unterhaltungen mit Deinen Mitmenschen führen?

Würdest Du Dich gerne lebendig, selbstbewusster und aktiver fühlen und endlich wieder in der Realität leben?

Wärst Du gerne in der “Zone”?

Die Mehrheit von euch würde wahrscheinlich „ja“ sagen.

Was ist, wenn ich Dir jetzt sage, dass Du all diese Dinge noch heute mit einem simplen Trick erreichen kannst.

Dieser Trick kostet Dich keinen Cent.

Es ist keine neue Pille oder Wunderdiät.

Es ist nichts, was Du einnimmst oder injizierst.

Es ist eine simple Bewegung, die Du entweder mit Deinem Daumen oder Deinem Zeigefinger machen kannst.

Hä?

Es ist die Betätigung des Off-Buttons Deines Smartphones.

Ja, Du hast richtig gelesen.

Der Gedanke das Ding mal abzuschalten gefällt Dir dir etwa nicht?

Heute gebe ich Dir 12 Gründe, die Deine Meinung ändern.

Denn:

Dein Smartphone zerstört Deinen Erfolg.

Und das nicht nur beim Thema Muskelaufbau, Fitness und Gesundheit, sondern auch in vielen weiteren Lebensbereichen.

Ich gebe Dir deshalb auch hilfreiche Tipps, die Du noch heute anwenden kannst, um die negativen Auswirkungen Deines Smartphones auf Deine Gesundheit zu reduzieren, ohne gleich das Ding in die nächste Tonne schmeißen zu müssen.

Denn lass uns die Realität weiterhin sehen als das, was sie ist:

In 5 bis 10 Jahren wird keine „normale“ Interaktion mit unserer Umwelt mehr ohne ein Smartphone möglich sein.

Also sei schon jetzt gewarnt und weiß darüber Bescheid, wie Dein Smartphone Deinen Tagesablauf beeinflusst, Deine Psyche verändert und Deine Gesundheit beeinträchtigt, ohne dass Du es überhaupt bemerkt hast.

1. Dein Smartphone erhöht Dein Unfallrisiko

TIPP, TIPP, TOT.

Ein paar mal auf der Autobahn getextet oder bei Tinder nach rechts gewischt und schon hast Du Dich verabschiedet.

Und das nicht nur aus der virtuellen Realität, sondern gleich vom Leben.

Aber beim Fahren schaust Du ja gar nicht auf das Ding.

Beim Gehen ja, dies ist schließlich nicht gefährlich, richtig?

Dietrich Jehle, Professor für Notfälle an der Universität Buffalo, ist da anderer Meinung:

Er sagt, dass abgelenktes Gehen zu mehr Unfällen pro Meile führt, als wenn man beim Fahren auf sein Handy schaut.

Gegen Wände laufen, in den Verkehr stolpern oder die Treppe herunterfallen lässt einen zudem nicht besonders smart aussehen.

2. Dein Smartphone disconnected Dich von Deinen Mitmenschen

Wenn Du wegen eines Facebookposts gegen den nächsten Brückenpfeiler fährst, hast Du Dich nicht nur disconnected, sondern gleichzeitig selber terminiert.

Aber auch wenn Du ständig mit Deinen Gedanken durch Dein Smartphone abgelenkt wirst, bist Du „disconnected“.

Geh heutzutage durch eine Großstadt und Du siehst hunderte Menschen, die beim Essen oder im Café beieinander sitzen, aber alle dabei konstant auf ihr Handy schauen, anstatt sich miteinander zu unterhalten.

Sie leben in der virtuellen Realität.

Für die Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung sind sie meist nicht mehr richtig zugänglich.

Wilkommen in der „Smartphone Society“.

3. Dein Smartphone verschlechtert Deine Körperhaltung

Jahrtausendlange Evolution hat uns vom Tier zum Menschen aufgerichtet.

Wir wurden dazu geboren aufrecht zu stehen.

Wenn Du ständig Dein Smartphone nutzt, dann siehst Du schon bald aus wie Quasimodo.

Mediziner nennen dies heutzutage den „Text Neck“ oder „iHunch“.

Manche sprechen sogar von einer „Head down Generation“.

Diese bucklige Körperhaltung führt zu vielen körperlichen Beschwerden.

Eine Studie konnte zeigen, dass übermäßige Smartphoneaktivitäten starken Stress auf die Halswirbelsäule produzieren und somit zu Nackenbeschwerden und Depressionen führen können. [1]

Die meisten Leute schauen in einem 45 Grad Winkel nach unten, wenn sie ihr Smartphone nutzen.

In der normalen, neutralen Position wiegt der Kopf etwa 4 bis 5 kg.

Bei 45 Grad erhöht sich die Last auf die Halswirbelsäule auf 45kg. [2]

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber dass ist doch eher das Gewicht, was Du für Deinen Bizepscurls willst, oder?

4. Dein Smartphone verschlechtert Deinen Schlaf

Wenn Du Abends auf Dein Handy starrst, unterdrückst Du Deine Melatoninproduktion (das Hormon, was Dich müde macht).

Das blaue Licht lässt Deinen Körper denken es wäre immer noch Tag und Deine Cortisollevel bleiben erhöht.

5. Dein Smartphone erhöht Deine Stresslevel

Stress ist einer der größten negativen Einflussfaktoren, die Du haben kannst.

Wann hast Du Dir das letzte Mal eine richtige Auszeit genommen?

Dein Smartphone hält Dich konstant davon ab.

Von der Minute, in der Du aufwachst, bis zu der Sekunde, in der Du schlafen gehst, checkst Du Facebook, WhatsApp und Twitter und sogar beim Essen bist Du passiv auf Instagram am scrollen.

Dein Smartphone versorgt Dich konstant mit Benachrichtigungen und einem konstanten Strom aus mehr oder weniger nutzlosen Informationen, die Dich die ganze Zeit im Hinterkopf beschäftigt halten.

Du bist in Gedanken ständig überall und gleichzeitig nirgendwo.

Und nicht nur die Informationen, denen Du ausgesetzt wirst, erhöhen Deine Stresslevel.

Wann immer Du zu lange auf Deinen kleinen, digitalen Bildschirm starrst, setzt Du Deine Augen enormen Belastungen (Stress) aus, die zu Kopfschmerzen und Schwindel führen können.

Nicht zu vergessen, die schlechte Körperhaltung, die Du dabei einnimmst.

6. Dein Smartphone verringert Deinen Erfolg beim Muskelaufbau

Dieser Punkt erscheint offensichtlich wenn Du die vorherigen drei Punkte gelesen hast.

Nichts ist schlechter für erfolgreichen Muskelaufbau als muskuläre Dysbalancen, Stress und schlechter Schlaf.

Gerade wer schnell zunehmen will, der legt das Smartphone besser zur Seite und konzentriert sich aufs Training.

Wenn Du beim Training mehr Deine Daumen als Deinen Bizeps trainierst, dann nimmst Du die Sache nicht ernst:

7. Dein Smartphone lässt Dich wie einen Deppen aussehen

Lass uns ehrlich sein:

Leute, die beim Gehen, beim Fitnesstraining, beim Essen oder sogar bei Unterhaltungen ständig auf ihr Handy schauen, sehen wie Deppen aus.

Hast Du jemals Leute beim Training beobachtet, die sogar während den Sätzen auf ihrem Smartphone rumdaddeln?

Training ist dafür da, um endlich mal von der virtuellen Realität abzuschalten und die Energie wieder zurück in den Körper zu holen.

8. Dein Smartphone erhöht das Risiko an Depressionen zu erkranken

Dein Smartphone verbindet Dich mit allem und jedem.

Es wird geteilt, es wird geshared, es wird eine Meinung abgegeben.

Alles was gerade in diesem Moment passiert, kannst Du jetzt sofort erfahren.

Und all die coolen Dinge, die Deine virtuellen Freunde überall auf der Welt gerade machen, werden Dir direkt mitgeteilt.

Aber vielleicht macht es Dich etwas neidisch, dass einer Deiner 28.000 Fakefacebook-Freunde sich gestern einen neuen Ferrari gekauft hat und gerade mit zwei Supermodels auf den Philippinen Sangria säuft, während Du bei DM das Lager aufräumst.

Wenn Du ständig siehst, was für ein tolles Leben (angeblich) alle führen, wird dies Dich dazu bringen, unangebrachte Vergleiche zu ziehen, die Dein Selbstbewusstsein auf die Dauer verschlechtern.

Deshalb wird Social Media auch mit Depressionen in Verbindung gebracht. [3]

Mit einem Arbeitskollegen war ich kürzlich auf einem Festival.

Wir standen gerade draußen an einer kleineren abgelegen Bar, als ich an einem Tisch zwei Mädchen beobachte, die aussahen, als ob gerade ein Angehöriger gestorben wäre.

Nach einiger Zeit sagte ich: „Guck Dir die beiden depressiven Mädels an. Geh doch mal hin und munter sie auf.“

Er sagte: „Verdammt, die sehen echt traurig aus.“

Aber bevor wir uns versahen passierte etwas erstaunliches.

Eine der beiden holte ihr Handy raus, sie rückten für ein Selfie aneinander.

Ihre Stimmung schien sich auf einmal schlagartig zu bessern: Sie strahlten von einer Sekunde auf die andere, als ob sie gerade im Lotto gewonnen hätten.

Ein paar Selfieposen später war die Kamera wieder aus und sie kehrten in ihren vorherigen Stimmungszustand zurück.

Verstehst Du?

Social Media ist nicht real.

Es ist eine Scheinwelt, in der Leute sich als etwas darstellen, was sie nicht sind:

Glücklich.

9. Dein Smartphone verringert Deine Social Skills

Smartphones sind ein No-Go für alle „echten“ sozialen Interaktionen.

Wenn Du nur noch über die virtuelle Realität kommunizierst, wirst Du irgendwann feststellen, dass ein Gespräch in der Realität gar nicht mehr so einfach ist.

Ja, Du kannst bei Tinder nach rechts wischen und wenn Du gut aussiehst, bekommst Du vielleicht ein Match mit einer “netten” Unterhaltung.

Aber kannst Du auch noch zu der hübschen Dame im Café gehen und Dich mit ihr von Angesicht zu Angesicht unterhalten?

Es gibt kein „lol“ oder Smileys in der „realen“ Welt und auch kein Warten, wenn Sie nicht antwortet.

Dafür gibt es sofortiges Feedback von der Realität.

10. Dein Smartphone führt zu Gewichtszunahme

Es ist fast dasselbe wie vor dem Fernseher zu essen.

Du isst und isst, obwohl Du gar keinen Hunger mehr hast.

Über den Hunger hinaus zu essen, führt natürlich zur Gewichtszunahme.

Der nächste Urlaub kommt.

Noch nicht in Form?

11. Dein Smartphone verringert Deine Testosteronlevel

Eine Studie konnte nachweisen, dass ein Zusammenhang zwischen Handystrahlung und reduzierter Fruchtbarkeit besteht.

Es ist besser seine Testosteronwerte oben zu halten.

Also behalte Dein Handy nicht mehr in der Hosentasche, wenn Du es nicht musst.

12. Dein Smartphone weiß alles über Dich

Aber das wusstest Du ja schon.

Kein Grund zur Sorge also, denn Du hast schließlich nichts zu verbergen, oder?

Aber dann habe ich noch ein paar Fragen an Dich:

Kann ich mal Dein Handy haben?

Entsperr doch mal.

Interessante Gespräche führst Du da.

Ok, genug über das Smartphone hergezogen.

Jetzt mal zu den guten Nachrichten:

Smartphones sind nicht durchgängig schlecht und wir sind insgeheim doch alle froh, dass diese praktischen Teile Bestandteil des 21. Jahrhunderts sind.

Niemand kann Dir sagen, dass Du diese Technologie nicht mehr nutzen solltest.

Dies ist wie zu Anfang erwähnt auch gar nicht mehr möglich.

Aber wie sieht es mit einer gesunden und glücklichen Beziehung aus?

Also ein Szenario, wo Du diese Technologie immer noch nutzen kannst, ohne dass sie Dich, oder die Menschen in Deiner Umgebung negativ beeinflusst.

Es sind nur 5 einfache Regeln, die Du dafür brauchst:

1. Nimm Dir immer wieder eine Auszeit

Du hast es in der Hand, wie viel Aufmerksamkeit Du Deinem Smartphone schenkst.

Kannst Du das Ding einen Tag beiseite legen, ohne gleich an Nomophobie zu leiden?

Gut, dann bist Du schon mal nicht so abhängig, wie die meisten da draußen.

Ein Smartphone-freier Tag die Woche sollte drin sein.

2. Bei sozialen Interaktionen kein Handy

Nutze das Handy nicht mehr während sozialen Interaktionen.

Dies ist nicht nur respektlos Deinem Gesprächspartner gegenüber, sondern vermittelt gleichzeitig einen schlechten Eindruck.

Du kommst somit rüber wie ein Laufbursche oder jemand der Aufmerksamkeit braucht und deshalb ständig texten und antworten muss, wenn irgendjemand was von Dir will oder Dein Instagram geliked hat.

Lass das Ding von nun an lautlos in der Tasche.

Nachrichten kannst Du später beantworten und zurückrufen auch.

Es gab mal Zeiten, wo wir nicht 24 Stunden täglich erreichbar waren.

Es ist an der Zeit dorthin zurückzukehren.

3. Schalte die Benachrichtigungen aus

Musst Du jedes Mal sehen, wenn jemand irgendwas neues postet oder liked?

Hast Du die Macht über Dein Telefon, oder kontrolliert Dein Telefon Dich und Deine Gedanken?

Reagierst Du ständig, wenn es was „neues“ gibt?

Die Benachrichtigungen auszustellen, gibt Dir sofort die Kontrolle darüber zurück, dies nicht mehr zu tun.

Du kannst selber entscheiden, wann Du dich einloggst, um Mitteilungen zu erhalten und wirst nicht den ganzen Tag, zu jedem möglichen Zeitpunkt mit den Post, Comments und Meinungen anderer bombardiert.

4. Nutze den Flugmodus

Mit dem Flugmodus gönnst Du Dir ganz einfach eine Auszeit, indem Du Du alle Kommunikationsfunktionen deaktivierst, aber trotzdem noch diverse Gerätefunktionen, wie Deinen MP3 Player, nutzen kannst.

Im Fitnessstudio wird der Flugmodus ganz einfach zum „Gymmode.“

Keine Ablenkung, mehr Fokus.

5. Achte auf korrekte Körperhaltung

Jeden Tag stundenlang Dein Handy zu nutzen, macht Dich automatisch zum Patient.

Deshalb ist es wichtig bei der Nutzung auf korrekte Körperhaltung zu achten.

Brust aufrecht und Schultern nach hinten.

Wenn Du Dein Handy bei der Nutzung direkt vor dem Kopf hälst, nimmst Du automatisch eine aufrechtere Körperhaltung ein.

Referenzen (anklicken zum anzeigen)
  1. Junhyuk, P. et al. (2015). A Comparison of Cervical Flexion, Pain, and Clinical Depression in Frequency of Smartphone Use. International Journal of Bio-Science and Bio-Technology, 7(3):183-190.
  2. Hansraj, KK. (2014). Assessment of stresses in the cervical spine caused by posture and position of the head. Surgical Technology International, 25:277-9.
  3. Steers, MLN. et al (2014). Seeing Everyone Else’s Highlight Reels: How Facebook Usage is Linked to Depressive Symptoms. Journal of Social and Clinical Psychology, Vol. 33, No. 8, pp. 701-731.

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